Im
Gegensatz zum klassischen Therapieansatz, der auf den
wissenschaftlichen Grundlagen Dr. Hahnemanns basiert, gründen
andere homöopathische Heilverfahren ihre Medikation nicht auf ein
gründliches Anamnesegespräch mit fundierter Fallanalyse und
Repertorisation; sie arbeiten meist nur auf der Ebene der Symptome.
Dieses Vorgehen ist mehr der Schulmedizin verwandt und setzt
häufig Kombinationspräparate in niederen Potenzstufen ein.
Solche Präparate entfalten unspezifische Wirkungen auf
Symptomebene – eine ganzheitliche Behandlung, wie dies z.B. zur
Heilung chronischer Erkrankungen unbedingt erforderlich ist, wird
hierbei jedoch nicht erreicht.
»Der Arzt soll die Kraft und die Natur
der Krankheit im Ursprung suchen…, denn den Rauch vom Feuer
sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer selbst« (Paracelsus).

